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REACH – Ende der Nutzung der Vorregistriernummern für die Registrierung von Stoffen zum 31.12.2019

Am 31. Mai 2017 endete die Möglichkeit Stoffe, die in Tonnagen bis 100 Tonnen pro Jahr hergestellt oder importiert werden, über REACH-IT vorzuregistrieren. Mit der letzten Registrierungsphase, die am 31. Mai 2018 endete, sollte auch die Nutzung der Vorregistriernummern für die Registrierung entfallen. Aus Kulanz seitens der ECHA war die Nutzung jedoch weiterhin möglich – um die Registrierung für Industrie und Behörden zu vereinfachen. Mit dem 31.12.2019 endet nun diese Phase.

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Gemeinsame Aktion der Tabak- und Marktüberwachung deckt erhebliche Mängel bei der Gefahrenkennzeichnung

In einer gemeinsamen Schwerpunktaktion hat die Tabak- und Marktüberwachung des Landes Baden-Württemberg rund 50 nikotinhaltige Flüssigkeiten für E-Zigaretten überprüft. Sie hatten die Proben der sogenannten Liquids im Einzelhandel oder direkt bei den Herstellern entnommen. In zehn Fällen beschafften sich die Überwachungsbehörden die Proben aus dem Internethandel.

Bei der chemikalienrechtlichen Prüfung stellte die im Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Marktüberwachung in 86 Prozent der Fälle mindestens einen Mangel fest. Im Internethandel war sogar jede der untersuchten Proben zu beanstanden. Auch hinsichtlich der tabakrechtlichen Vorgaben ließen die untersuchten Liquids zu wünschen übrig. Das Tabaklabor im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen beanstandete hier knapp 60 Prozent aufgrund von Mängeln in der Kennzeichnung.

Bei festgestellten Mängeln wurden die betroffenen Hersteller und Händler über die Prüfergebnisse informiert. Sie haben die mangelhaften Produkte daraufhin aus dem Verkauf genommen und die Kennzeichnung überarbeitet. War der betroffene Unternehmer nicht in Baden-Württemberg ansässig, wurde die jeweils örtlich zuständige Überwachungsbehörde informiert. In sieben Fällen betraf dies auch andere Mitgliedsstaaten wie Polen, Frankreich und Großbritannien.

„Das Ergebnis unserer Untersuchungen zeigt, dass Kontrollen durch die Tabak- und Marktüberwachung wichtig sind und in der Branche ein erheblicher Verbesserungsbedarf besteht“, sagten Umweltminister Franz Untersteller und Verbraucherschutzminister Peter Hauk heute (05.07.) in Stuttgart. „Um die Menschen im Land besser zu schützen, werden unsere Expertinnen und Experten den Nikotingehalt der Liquids im Labor und ihre Kennzeichnung in diesem Jahr noch einmal genau unter die Lupe nehmen.“

Quelle: https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/gemeinsame-aktion-der-tabak-und-marktueberwachung-im-land-deckt-erhebliche-maengel-bei-der-gefahrenke-1/

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US-Behörden untersuchen Zusammenhang von Lungenerkrankung und E-Zigaretten

Behörden in den USA prüfen derzeit bei fast 200 jungen Menschen mit schweren Lungenproblemen einen Zusammenhang mit dem Konsum von E-Zigaretten. Als Beschwerden wurden Atembeschwerden, Atemnot und Brustschmerzen aufgelistet. Dazu kamen in einigen Fällen Magen-Darm-Erkrankungen mit Erbrechen und Durchfall. Am 22.8.2019 sei dem Gesundheitsministerium im Bundesstaat Illinois der Tod eines Erwachsenen gemeldet worden.

Zwar hätten alle Fälle gemeinsam, dass zuvor mit einer E-Zigarette geraucht wurde, trotzdem habe man bislang kein bestimmtes Produkt ausfindig machen können, das mit allen Erkrankungen in Verbindung stehe. Hinweise auf einen Erreger, durch den Infektionen verursacht worden sein könnten, gebe es weiterhin nicht, erklärte die Behörde. In vielen Fällen allerdings hätten die Betroffenen angegeben, die psychoaktive Substanz THC, die auch in Cannabis vorkommt, genommen zu haben.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg hatte einen Zusammenhang zwischen den Symptomen und E-Zigaretten als „plausibel“ bezeichnet. Es habe bereits in der Fachliteratur einzelne Berichte über spezielle Formen von Lungenentzündungen in Zusammenhang mit dem Konsum von E-Zigaretten gegeben. Die FDA hatte im Frühjahr bereits einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Krampfanfällen und der Nutzung von E-Zigaretten geprüft.

Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/105457/Immer-mehr-Lungenkranke-nach-E-Zigaretten-Gebrauch-in-den-USA

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Zentrales Portal für die Meldung von gefährlich eingestuften Gemischen

Bisher mussten die Informationen für als gefährlich eingestufte Gemische in den Mitgliedsstaaten bei den entsprechenden Länder-Behörden einzeln eingereicht werden (in Deutschland gemäß ChemG § 16e beim BfR). Ab 2020 können Firmen nun zentral die EU-weite Meldung für ihre als gefährlich eingestuften Gemische über das ECHA-„Portal for Poison“ vornehmen. Übergangsfristen gelten bis zum 31.12.2019.

Weitere Informationen

Portal for Poison Center

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Behördliche Prüfung registrierter Stoffe

Von den bis Mai 2018 insgesamt 22124 registrierten Stoffen wurden von der ECHA 4700 Stoffe (Tonnageband >100 t/a) als möglicherweise riskant erkannt. Innerhalb der nächsten Jahre wird die ECHA mit Unterstützung der Mitgliedsstaaten diese Stoffe eingehend prüfen. Registranten werden über REACH-IT über mögliche zusätzliche Datenanforderungen informiert und sind angehalten die geforderten Daten zu liefern. Weitere Informationen

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Postgradualstudium “Toxikologie und Umweltschutz”

Vom 10.-14.02.2020 findet in Leipzig die Modulwoche „Regulatory Affairs and Risk Assessment“ des Postgradualstudium “Toxikologie und Umweltschutz”

Veranstalter ist die Universität Leipzig (TOXNETZ), wissenschaftlicher Leiter des Moduls ist Prof. Dr. C. Allgaier.

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